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Sieger des ENERGY GLOBE World Award in der Kategorie ERDE

Einreicher: RECYCLA Chile
Projekt: Working for the E-Waste Solution
Land: Chile

Alle Nominierten


Erstes 100% solar beheiztes Mehrfamilienhaus

Einreicher: Jenni Energietechnik AG
Projekt: Erstes 100% solar beheiztes Mehrfamilienhaus Europas
Land: Schweiz

Die acht Wohnungen im europaweit ersten vollständig solar beheizten Mehrfamilienhaus in Oberburg waren schnell vergeben. Kein Wunder, denn Heizen ohne Öl ist so attraktiv wie noch nie. Vor allem im Schweizer Sonnenhaus: Die Mieten liegen im ortsüblichen Durchschnitt, allerdings fallen keine Heizkosten an, da auf eine Zusatzheizung verzichtet wurde. Eine ausgezeichnete Wärmedämmung und passive Sonnennutzung über die Fenster sorgen zusammen mit 276m2 Sonnenkollektoren und einem 205'000-Liter-Speicher ganzjährig für warmes Wasser und angenehme Raumtemperaturen. Dank dieses großen Speichers, der aufrecht in der Mitte des Gebäudes steht, ist auch für kühlere Jahre vorgesorgt. Um die optimale Sonnenausbeute zu erreichen, ist das Gebäude nach der Sonne orientiert.

Working for the E-Waste Solution

Einreicher: RECYCLA Chile
Projekt: Working for the E-Waste Solution
Land: Chile

Eine nachhaltige Entsorgung von Elektrogeräten, die gefährliche Materialien enthalten, das ist das Ziel des Projekts Sovling the E-Waste Problem, geplant und umgesetzt von RECYCLA Chile aus Santiago. Die RECYCLA bietet damit die einzige Recycling-Lagerstelle für elektronischen Abfall in ganz Lateinamerika an. Im Jahr 2007 konnten hier 600 Tonnen Elektromüll entsorgt und wiederverwertet werden, das entspricht drei Prozent des gesamten Elektromülls in Chile. Bis 2010 soll die Rate auf zehn Prozent erhöht werden. Die RECYCLA Chile zielt darauf ab, Ressourcen zu schonen und eine nachhaltige Zukunft für die IT-Branche zu garantieren. Der Erfolg: EPSON steht bereits unter Vertrag, und viele weitere Firmen folgen noch. Zudem hilft das Projekt sozial benachteiligten Bürgern, meist sozial Schwachen, zurück ins Berufsleben zu finden.

Nachhaltige Materialien im sozialen Wohnbau

Einreicher: CIDEM Universidad Central de las Villas
Projekt: Nachhaltige Materialien im sozialen Wohnbau
Land: Kuba

Das karibische Klima mit seinen häufigen Hurricanes stellt hohe Ansprüche an die städtische Bausubstanz in Kuba. Bei der Beseitigung dieser Schäden werden üblicherweise industriell hergestellte Materialien verwendet, die unter großem Energieeinsatz hergestellt und über weite Strecken transportiert werden müssen. Zudem kommt es bei diesen Materialien (z.B. Portlandzement) immer wieder zu Engpässen und Preisanstiegen.

Das Forschungsinstitut CIDEM suchte nach Alternativen und fand eine Methode, aus alten Baumaterialien und Abfällen der Zuckerindustrie, dem größten Industriezweig des Landes, Ersatzmaterial herzustellen: Zement aus jener Asche, die als Nebenprodukt bei der Verbrennung von Zuckerrohrabfällen entsteht. Mit diesen Abfällen wurden ursprünglich die Brennöfen für Tonziegel und Kalksandsteine, die ebenfalls lokal hergestellt werden können, beheizt. Private Förderer wie die NGOs Grupo Sofonias oder Werkhof e.V., und staatliche Stellen wie das National Housing Institute (NIH) finanzierten kleine Werkstätten, in denen die Materialien günstig hergestellt werden und die dadurch auch Arbeitsplätze bieten. Jährlich werden 150.000 Dachziegel, 200.000 Betonblocks und über 2.500 Tonnen Kalk-Pozzolana-Zement aus nachhaltigen Ressourcen hergestellt, zusätzlich Tür- und Fensterbalken bzw. Dachsparren.

 
 
 
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